Geld und Bezahlen in Nepal

Rupien, Kreditkarten oder Bargeld? Hier erfährst du, wie du deine Reisekasse für Nepal optimal planst und wo du vor Ort am besten Geld abhebst.

Die Nepalesische Rupie

Das offizielle Zahlungsmittel ist die Nepalesische Rupie (NPR).

Richtwert: Ende 2025 entsprachen 100 NPR etwa 0,60 Eurocent. Den tagesaktuellen Kurs kannst du jederzeit online prüfen:
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Was gehört in die Reisekasse?

Unsere Experten-Empfehlung für einen stressfreien Urlaub:

  • Kreditkarte (Visa/Mastercard): Dein wichtigstes Werkzeug für den Notfall und Barabhebungen.
  • Debitkarte (Girocard): Funktioniert oft, sofern sie für das Ausland freigeschaltet ist (Achtung: Maestro läuft aus!).
  • Euro-Bargeld: Als eiserne Reserve (ca. 250,00 bis 300,00 EUR) in sauberen Scheinen.
Wichtiger Checkup: Informiere deine Bank vorab über deine Nepal-Reise. So verhinderst du, dass deine Karte wegen „Verdacht auf Missbrauch“ plötzlich gesperrt wird.

Geld abheben am Automaten (ATM)

In Großstädten wie Kathmandu und Pokhara findest du an jeder Ecke Geldautomaten. Das Abheben funktioniert wie in Deutschland mit PIN.

Pro-Tipp: Viele Banken limitieren Abhebungen auf ca. 100,00 EUR pro 24 Stunden. Eine Ausnahme ist die Nabil-Bank – hier sind oft bis zu 300,00 EUR möglich.

Gebühren: Die meisten nepalesischen Banken berechnen pro Abhebung eine Gebühr von ca. 500 bis 700 NPR (ca. 4,00 bis 5,50 EUR). Hebe daher lieber einmal einen großen Betrag ab als viele kleine Summen.

Geld beim Trekking

Im Hinterland gibt es keine Geldautomaten. Besorge dir unbedingt ausreichend Bargeld in Rupien, bevor du Kathmandu verlässt.

Obwohl unsere Touren Übernachtung und drei Mahlzeiten beinhalten, solltest du mit einem Taschengeld von 15,00 bis 25,00 EUR pro Tag kalkulieren. Dies deckt Extras ab wie:

  • Softdrinks, Bier oder Kaffeespezialitäten
  • Süßigkeiten und Snacks
  • Trinkgelder für Träger und Guides
  • Heiße Duschen oder WLAN-Guthaben in manchen Lodges
Rücktausch: Die Ausfuhr von Rupien ist verboten und deutsche Banken tauschen diese nicht zurück. Verbrauche deine Rupien in Nepal oder tausche sie vor dem Rückflug am Flughafen wieder in Euro um.

Verhandeln – aber fair

In Nepal ist Handeln Teil der Kultur, aber nicht überall!

  • Kein Feilschen: In Supermärkten, Restaurants, Apotheken und bei behördlichen Gebühren (z. B. Permits) sind die Preise fix.
  • Handeln erwünscht: In Souvenirläden, bei Straßenverkäufern oder Taxifahrten (ohne Taxameter) solltest du den ersten Preis niemals ungesehen akzeptieren. Bleib dabei immer freundlich und lächle – ein fairer Deal freut beide Seiten.

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Unser Team in Oyten hilft dir gerne persönlich weiter.

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